BVV Barendrecht – ACV   4:3

07.03.2026

Sportpark De Bongerd

Tweede Divisie

Zuschauer: 510 (ca. 10 Gäste)

 

 

Kleiner Ausflug mit den verrückten Jungs in die Niederlande und nach Belgien.

Ich war von starkem Willen, endlich den letzten fehlenden Ground in Belgiens zweithöchster Spielklasse wegzuscheppern, namentlich das Stade de la Neuville im „wunderschönen“ Charleroi. Da man allerdings den ganzen Tag nichts so recht mit seiner Zeit anzufangen wusste, wurde noch ein kleiner Appetizer am Nachmittag eingebaut. Tweede Divisie in Holland war das Ziel, das kleine Kaff Barendrecht bietet an diesem Nachmittag etwas Fußball, den sich Blaubacke, Gerrit, Rieken und ich hier bei vorfrühlingshaftem Wetter ansehen wollen. Allgemein scheint hier im Speckgürtel Rotterdams Fußball eine große Rolle zu spielen, denn neben der Mannschaft der ersten Herren, die wir heute logischerweise besuchen, tummeln sich diverse Jugendmannschaften auf den anderen Plätzen, von denen wir insgesamt 8 (?) zählen.

Während man hier vermutlich kostenfrei dem Gebolze zusehen kann, verlangt man auf dem Hauptplatz die für diese Spielklasse fast schon obligatorischen 10 Euro Eintritt. Wichtiger Side Fact hier…. Man kann nur mit Karte zahlen, denn es wird kein Bargeld angenommen. Gut, das stellt im Jahre 2026 bzw. in Zeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs niemand mehr vor große Hürden, dennoch schien es bald so, dass die beiden Omas im Kassenhäuschen mit der Bedienung des Lesegerätes stellenweise überfordert waren und man sich somit gegenseitig etwas mit der eigenen Kreditkarte aushelfen musste, da das ein oder andere Exemplar plötzlich nicht akzeptiert wurde.

Alternativ verpasst man die ersten 20 Minuten und kann dann ohne Zahlung einfach so ins Stadion stolzieren, da zumindest heute nach dieser Zeit das Kassenhäuschen arg verwaist war. Das so als Tipp für Sparfüchse.

So oder so erwartet hier einen eine typisch niederländische Amateursportanlage. Haupttribüne als einzig nennenswerter Ausbau, in die dann auch eine auf den ersten Blick völlig überdimensionierte „Vereinskneipe“ integriert ist, in der es neben der ganzen Palette an frittiertem Schmierfraß gezapftes „Hertog Jan“-Pivo gibt und man die etwas lieblos in Vitrinen drapierten Pokale der diversen Mannschaften begutachten kann.

Ansonsten war es hier ein ganz kurzweiliger Nachmittag vor etwa 500 Zuschauern, welche ein torreiches 4:3 zu sehen bekamen, welches wiederum aus zwei Elfern für das Heimteam und einem Elfer fürs Gästeteam aus Assen zustande kam.