Blankenburger FV
– FC Einheit Wernigerode II 2:0
12.06.2026
Sportforum
Blankenburg
Landesklasse
Sachsen-Anhalt 3
Zuschauer: Ca.
150
Kleiner
Wochenend-Ausflug mit Bochums Top-Lad Dennis, der dankenswerterweise sein
geräumiges Kfz zur Verfügung stellt, um uns einmal quer durch die Republik zu
steuern.
Der Auftakt
dieser 3-Spiele-Tour wurde auf Freitagabend 18:30 Uhr im sachsen-anhaltinischen
Teil des Harzes, genauer gesagt in Blankenburg datiert. Recht beschaulich geht
es offensichtlich in diesem 19.000er Nest zu. Gemäß der Graffitis entlang der
Straßen und Autobahnen befinden wir uns hier irgendwo im Grenzgebiet zwischen
Eintracht Braunschweig und dem FC Magdeburg, hier und da lässt sich sogar mal
ein Eintracht Wernigerode-Sticker oder Tag erblicken und wir fragen uns, ob das
Harz-Derby zwischen Wernigerode und Halberstadt was kann. Erfahrungsberichte
sind immer gerne gesehen.
Apropos Wernigerode.
Deren zweite Mannschaft tritt hier heute
als Gastteam in Erscheinung. Landesklasse Sachsen-Anhalt 3, das müsste die 7.
Spielklasse sein und für beide Teams geht es hier kurz vor Saisonschluss dann
nur noch um die oft genannte Goldene Ananas.
Das Stadion aka
Sportforum kann insgesamt gefallen, denn es hat durchaus individuellen Charme.
Angefangen von dem Eyecatcher in Form eines emporragenden Schlots im
Hintergrund über mächtige Betonstufen und einer sehr individuellen Hauptseite
inklusive integriertem Hotel „Zum Sportforum“, welches wiederum eine öffentlich
zugängliche Stadiongastronomie beinhaltet, wo das dort arbeitenden Personal
aber extrem unstrukturiert und langsam arbeitet, sodass für das gezapfte
Hasseröder durchaus etwas Geduld aufzubringen ist. Dies übrigens auch bei vergleichsweise
wenig Zuschaueraufkommen, denn ca. 150 Zusehende begutachten heute einen überzeugenden
2:0 Heimsieg.
Aufgrund dessen, dass es im Stadion lediglich eine lieblos servierte labbrige Bockwurst zu speisen gab, sofern man denn nicht ewig lange in der Stadiongastro sitzen möchte, suchen wir nach Spielschluss noch einen Döner-Laden auf, ehe es in etwa zwei Stunden Fahrt vor die Tore Dresdens geht, wo aus strategischen Gründen unser Nachlager aufgeschlagen wird.




